Das zweite freie Training in Muggello war "eine der Sessions, wie wir sie das ganze Jahr schon haben", sagte Ben Spies, der auf der italienischen Rennstrecke Fünfter wude. Die Zeit von 1:49,364 Minuten fuhr der Texaner allerdings im ersten Training heraus. Durch die schwierigen Wetterbedingungen, die zu trocken für Regenreifen und zu nass für Trockenreifen waren, entschied sich die Yamaha-Crew um Ben Spies für ein paar Startversuche.

"Der Regen kam und wir wollten kein Risiko eingehen. Bei den Bedingungen wollten wir nicht riskieren, dass Motorrad zu beschädigen oder mich zu verletzen. Deshalb beließen wir es bei ein paar Startübungen", erklärte der Texaner. "Am Morgen hat das Motorrad aber sehr gut funktioniert. Wir haben ein paar Reifenkombinationen probiert und ich denke, dass wir noch schneller sein können. Ich denke auch, dass wir die Pace für die Top-5 haben und um das Podium kämpfen können."

Lorenzo hatte frei

Jorge Lorenzo begab sich am Nachmittag nicht auf die Strecke. Der Spanier entschied sich dazu, weil der Kurs "nicht perfekt" war. Am Morgen machte er sich aber vor seinem Teamkollegen breit und belegte den vierten Platz. Dabei hatte er nur circa eine Zehntelsekunde Vorsprung. "Ich bin ganz zuversichtlich, denn ich mag Mugello", betonte der Spanier, der von den Tifosi noch ausgepfiffen wurde. "Ich denke, dass wir so nah an der Spitze sind, wie noch nie vorher in dieser Saison", freute sich der Yamaha-Pilot. "Trotzdem wird ein Sieg hier kein zuckerschlecken, aber wir können! Es ist noch sehr früh mehr zu sagen, aber wir haben und verbessert."