Am kommenden Wochenende gibt es bei Yamaha einiges gut zu machen. Jorge Lorenzo und Ben Spies beendeten das letzte Rennen in Silverstone nicht und wollen in den Niederlanden mit spezieller Yamaha-Lackierung nun alles geben. "Assen ist eine meiner Lieblingsstrecken, auf der ich schon in allen Kategorien gewonnen habe und auch in der letzten Saison. Dieses Jahr ist es noch ein bisschen spezieller, denn wir feiern den 50. Geburtstag", erklärte Lorenzo, der nach Silverstone an zweiter Position der Meisterschaft liegt.

Nun stehen die Karten für den Mallorquiner anders: "Wir kommen hierher, um Druck auf den Führenden auszuüben. Ich muss das Gleiche tun, wie zuvor und zwar mit maximaler Anstrengung. Das Team ist konzentriert und ich wünsche mir, wenigstens auf dem Podium zu landen."

Sein amerikanischer Teamkollege konnte ebenso wenige Punkte in Großbritannien sammeln. "Ich freu mich wirklich, wieder nach Assen zu kommen. Es ist eine Strecke, die ich mag und die Yamaha M1 scheint hier wirklich gut zu funktionieren. Es ist eine schnelle Strecke, was ich wirklich genieße", erklärte Spies, der sich noch weiter, als viele der anderen Piloten zurückerinnert: "Ich habe so viele Erinnerungen, als ich die Rennen hier noch als Kind am TV gesehen habe. Es ist wirklich ein Privileg, jetzt hier zu fahren."

Noch immer sei der Yamaha-Werkspilot sauer auf sich selbst aufgrund des Sturzes in Silverstone. "Aber nun werde ich damit einmal aufhören und wie immer wieder 100 Prozent geben und versuchen, das beste Ergebnis zu erzielen. Es wird zudem auch richtig cool, vor all den Fans mit der Speziallackierung auf die Strecke raus zu fahren."