Das erste freie Training der MotoGP wurde unter völlig trockenen Bedingungen abgehalten und Casey Stoner machte erneut deutlich, dass er es ist, den es zu schlagen gilt. Aber auch im Regen zeigte der Australier eine starke Leistung und schnappte sich auch da mit sieben Zehntelsekunden Vorsprung vor Marco Simoncelli die Bestzeit.

"Ich bin zufrieden mit dem Tag, nachdem wir so wechselhaftes Wetter hatten. Wir hatten eine trockene Strecke und dann war es 50/50 - sehr interessante Bedingungen", erklärte Stoner. "Insgesamt hat die Maschine aber einfach gut funktioniert. Wir haben mit Beiden gearbeitet, im Nassen scheinen wir ein Setup gefunden zu haben, das gut geht. Allerdings soll es ja weiter so nass bleiben, also müssen wir das auf jeden Fall noch weiter verbessern. Es gibt noch einige Bereiche, die ich verbessern will, so dass wir einen besseren Grip und eine bessere Traktion haben."

"Die Strecke scheint recht gut zu sein, aber in den Abschnitten wo ein älterer Asphalt ist, steht das Wasser länger. Man könnte auf Slicks unterwegs sein, aber für die Stellen mit dem vielen Wasser ist das schwierig. Allerdings funktionieren die Regenreifen gut, mit denen sollte es keine Probleme geben. Die Strecke scheint sie nicht so schnell kaputt zu machen", zeigte sich Stoner zufrieden.

Sein verbleibender Teamkollege, Andrea Dovizioso, hatte mit den schwierigen Bedingungen mehr zu kämpfen. Er musste sich erst daran gewöhnen. "T1 und T4 trockneten recht gut ab, aber in den Sektoren T2 und T3 war es noch nass. Ich musste erst ein Gefühl dafür bekommen, auch weil wir Probleme mit dem Setup der Traktionskontrolle hatten", erklärte der Italiener. "Wir haben verschiedene Abstimmungen probiert und ich denke, dass ich mich morgen verbessern kann."