Hector Barbera war nach den ersten beiden Trainings in Estoril und dem zehnten Rang zufrieden. "Wir haben heute Morgen gut gearbeitet und ich konnte 1,8 Sekunden schneller fahren, als im letzten Jahr", sagte der Spanier, der von der Nachmittagssession weniger begeistert war. "Wir waren nicht schlecht, hätten aber viel besser sein können."

Trotzdem ging er mit positiven Gefühlen nach Hause: "Das Gute ist, dass wir jetzt wissen, wo wir uns verbessern können und wir haben den Tag dennoch stark abgeschlossen. Wir gingen heute mit einem anderen Motorrad auf die Strecke, als das, was wir noch in Jerez hatten. Denn dort schlitterte das Hinterrad extrem, aber heute hatte ich viel mehr Grip."

Das Aspar Team hatte im zweiten Training die härtere Reifenmischung aufgezogen, doch damit fühlte sich Barbera weniger wohl. "Allgemein bin ich aber zufrieden, denn nach drei Wochen Pause kamen wir positiv zurück. Wir müssen das Motorrad beim Bremsen verbessern und eine Balance zwischen der Stabilität beim Bremsen und der Beschleunigung, die wir verlieren, finden. Wir werden weiter arbeiten, um das so schnell wie möglich zu schaffen."