Nach seinem mehrfachen Schlüsselbeinbruch vom Japan GP im letzten Jahr kam Dani Pedrosa heute, am ersten Testtag des Jahres 2011, wieder richtig in Fahrt. Der Repsol Honda-Pilot sicherte sich locker den dritten Rang und verlor auf den neuen Teamkollegen Casey Stoner an der Spitze 0,45 Sekunden.
Dabei hatte der Spanier heute noch keine Rekorde im Sinn. Er wollte einfach sehen, wie sein Körper nun den Belastungen einer MotoGP-Ausfahrt standhält. "Ich bin ziemlich glücklich, wie es heute gelaufen ist", so der 25-jährige dreimalige Weltmeister. "Meine Priorität lag darauf zu sehen, wie es mir nach so viel Zeit ohne zu fahren auf dem Motorrad geht und das Gefühl war wirklich gut."
Pedrosa bemängelte aber weiter fehlende Kraft beim Bremsen und seine Schulter sei bei den Richtungswechseln noch zu instabil. "Aber die Krämpfe sind weg und das ist sehr gut für mich", so der Spanier weiter. "Wir haben noch Zeit, um mein Fitnessprogramm fortzuführen und die Stärke aufzubauen, die ich brauche, ehe die Saison wieder losgeht. Ich habe heute ehrlich nicht erwartet, so viele Runden fahren zu können." Insgesamt spulte er 61 Runden ab und gehörte damit zu den fleißigsten Piloten.
Zunächst rückte Pedrosa auch mit der Vorjahres-RC212V aus, um das Gefühl für das Motorrad zurückzubekommen. "Denn im zweiten Teil der Saison war unser Motorrad konkurrenzfähig und wir wollten damit anfangen, uns von da aus zu verbessern", schilderte er den Plan. "Dann habe ich auf den letzten beiden Runs eine neue Schwinge und ein neues Chassis probiert und meine beste Rundenzeit kam mit den neuen Teilen. Es ist also alles positiv. Der Plan für morgen ist, den neuen Motor zu testen."

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