Es schien Hoffnung zu geben, nachdem die Pramac-Fahrer Aleix Espargaro und Mika Kallio im Warm-up im Motorland Aragon auf Platz acht und neun gefahren waren. Im Rennen war von den Startplätzen am hinteren Ende des Feldes allerdings dann nicht mehr viel möglich. Espargaro zog sich als Zehnter noch einigermaßen ordentlich aus der Affäre - wobei er Platz acht nur knapp verfehlte. "Was für ein Sprint mit Bautista und Melandri. Ein paar Zehntel weiter vorne und ich wäre besser dagestanden. So oder so, Platz zehn ist nicht so schlecht, wenn ich daran denke, wie das Wochenende losgegangen ist", sagte der Spanier.
Im Rennen fand er dafür zu Beginn einen guten Rhythmus, er kam allerdings den Fahrern vor sich kaum näher. Als er dann in Runde 14 an Randy de Puniet vorbeiging, musste er auf Marco Melandri und die Gruppe um Platz neun aufholen - aufgrund von Andrea Doviziosos Ausfall am Ende ging es eigentlich sogar um Platz acht. "In der letzten Runde war ich nahe an der Gruppe dran und kam an Barbera vorbei. Auf den letzten Metern schafften es Melandri und Bautista dann, sich zwei Zehntel vor mir über die Ziellinie zu stehlen. Dennoch bin ich zufrieden", meinte Espargaro. Sein Strecken-Ingenieur Marco Rigamonti bedauerte allerdings, dass mit einem besseren Startplatz wohl mehr drin gewesen wäre.
Wegen seines Startplatzes wollte Kallio gar nicht erst meckern. Nach seiner Fahrt zu Platz 14 im Rennen war der Finne doch wieder etwas frustriert, denn er hatte im Warm-up durchaus geglaubt, dass er endlich alles im Griff hätte. "In den ersten Runden hatte ich auch eine gute Pace und dachte, ich könnte ein paar Plätze gutmachen. Leider wurde ich 13 Runden vor Schluss von Edwards und dann von Aoyama überholt und konnte danach nichts mehr gutmachen. Das war kein gutes Wochenende für mich. Ich hoffe jetzt, beim nächsten Rennen in Motegi einen guten Platz zu holen, das ist eine meiner Lieblingsstrecken."

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