Es war nicht unbedingt ein angenehmer Freitag, den Aleix Espargaro im Motorland Aragon erlebte. Der Spanier stürzte im trockenen ersten Training und zog sich dabei Prellungen am rechten Fuß zu, konnte den Rest des Tages aber weiterarbeiten, auch wenn er die Zähne zusammenbeißen musste. "Der Ausrutscher am Morgen hat mir sicher nicht geholfen, auch wenn ich keine Schmerzen am rechten Fuß spüre, wenn ich fahre", meinte er. Der Regen am Nachmittag half ihm dann auch nicht weiter, da er so viel wie möglich auf trockener Strecke lernen wollte. "Ab morgen sollte das Wetter besser sein und hoffentlich läuft es dann auch für uns besser", meinte der 13. des Freitags.

Lediglich auf Platz 15 den Freitag beendet hatte Mika Kallio und der Finne wusste, dass er nun wirklich gefordert war, wenn er vor Saisonende noch irgendwelche Empfehlungen in eigener Sache abgeben wollte. "Ich mag die Strecke, schade, dass das Wetter unsere geplante Arbeit zunichtemachte. Die Vorhersagen sprechen von guten Bedingungen für morgen und Sonntag, also werden wir dann wieder beinahe von vorne beginnen. Bis zu diesem Moment war es eine eigenartige Saison für mich und ich muss meinen Wert nun wirklich beweisen. Dieses Wochenende werde ich alles geben", betonte Kallio.

Noch nicht zu viel in den Freitag hineininterpretieren wollte Pramac-Technikdirektor Fabiano Sterlacchini. So erklärte er, dass das erste Training zum Streckenstudium da war und am Nachmittag wegen des Regens nicht viel getan werden konnte. "Ab Morgen sollte alles wieder besser sein und ich bin zuversichtlich, dass unsere Fahrer gute Ergebnisse holen. Wir müssen einen guten Platz in der Startaufstellung holen, wenn wir das schaffen, bin ich sicher, dass unsere Fahrer im Rennen eine gute Leistung zeigen", sagte Sterlacchini.