Routiniers sind schwer zu überholen, das durfte Hector Barbera auf dem Sachsenring im Duell mit Marco Melandri bemerken, der ihn im zweiten Teil des Rennens lange aufhielt. Deswegen konnte der Spanier dann lediglich einsamer Neunter werden, nachdem er endlich vorbei war. Wirklich spannend war für ihn aber der erste Teil des Rennens bis zum Abbruch.
"Für das erste Rennen war ich echt bereit, da ich weiß, dass ich ein guter Starter bin. Plötzlich fand ich mich auf drei - heute konnte ich wirklich sehen, wie viel leichter es ist, wenn man von weiter vorne startet. Ich versuchte, meine Pace zu finden, als die rote Flagge kam und dadurch verlor ich etwas meinen Fokus", sagte Barbera.
Sein Start war im zweiten Teil dann auch nicht so gut und danach hing er hinter Melandri fest. "Ich fühlte mich aber beim Fahren wohl und bin einerseits mit unseren Fortschritt zufrieden. Andererseits fehlten fünf Sekunden auf Rang fünf und da hätte ich näher dran sein können. Ich fand das Rennen gut, es ging aber schnell vorbei; als ich auf die Boxentafel sah, erkannte ich, dass nur mehr eine Runde übrig war. Das lag daran, dass ich so viel Spaß hatte. So nah war ich noch nie am Rennsieger dran, aber deswegen darf ich nun nicht nachlassen."

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