Die Plätze drei und vier sind eigentlich nicht die Positionen, die die Repsol-Honda-Fahrer belegen wollen, wenn sie in der WM Druck auf Jorge Lorenzo machen möchten. Doch Dani Pedrosa war mit seinem dritten Freitags-Rang in Barcelona erst einmal zufrieden und fand auch seine Maschine gut. Allerdings rechnete er nicht damit, dass es leicht wird, die Zeiten noch nach unten zu schrauben. "Wir haben mit dem harten Reifen begonnen und auf dem letzten Run auf den weichen gewechselt. Das war anders als bei den meisten anderen Fahrern, also ist es nur klar, dass wir am Ende der Session nach vorne kamen. Wir sehen, dass wir den Grip verbessern müssen, also müssen wir mehr am Chassis-Setup arbeiten", sagte Pedrosa.
Vor allem die hohen Temperaturen hatten den Grip beeinflusst, aber der Spanier war mit der Maschine dennoch ganz glücklich. Er hatte mit der Basis von Assen begonnen, wird in einem Meeting am Freitagabend aber noch alles durch besprechen. "Ich denke aber, wir haben eine ordentliche Richtung gefunden. Generell bin ich bislang recht glücklich. Ich kann die Erwartungen auf das Rennen und die Unterstützung meiner Fans schon spüren, also freue ich mich auf den Rest des Wochenendes", meinte er.
Bereits viel Arbeit für das Wochenende erledigt hatte Andrea Dovizioso, der bereits alle Setup-Lösungen durchprobiert hatte. "Wir müssen die Abstimmung der Elektronik noch verfeinern, aber ich bin mit dem ersten Training heute zufrieden. Natürlich müssen wir morgen noch daran arbeiten, die Rundenzeiten zu verbessern und die Lücke nach vorne zu schließen, aber ich bin zuversichtlich, dass wir das schaffen", berichtete der Italiener. Auch ihm hatte wegen der Hitze der Grip gefehlt, doch das fand er nur typisch für die Strecke. "Ich bin wegen der hohen Temperaturen nicht besorgt, die wohl auch das restliche Wochenende so sein werden. Ich glaube, das kann ein Vorteil für die Honda sein."

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