Für Aleix Espargaro war der Freitag auf dem Circuit de Catalunya ein besonderer Tag. In unmittelbarer Nähe zu seinem Heimatort belegte er im MotoGP-Training den sechsten Rang und schaffte damit sein bestes Trainings-Ergebnis in der Königsklasse. "Es ist schön, vor den eigenen Fans so schnell zu sein. Wir verbessern uns Rennen für Rennen, auch in den Trainings. In Silverstone war ich am Freitag Achter, in Assen Siebter und jetzt Sechster. Das ist meine Heimstrecke und ich werde mein Bestes geben, den Leuten hier schöne Erinnerungen zu bescheren", sagte Espargaro. Er wusste aber, der Freitag heißt noch nicht viel, der Start war aber geglückt.
Das sah auch sein Strecken-Ingenieur Marco Rigamonti so. Er sah durch die gute Platzierung auch eine Bestätigung für die Arbeit der Crew. "Dieser sechste Platz liefert uns ein gutes Gefühl für das Rennen am Sonntag. Er [Espargaro] ist bei allem was er tut besonders: er ist immer bereit zu lernen, sieht sich Videos von alten Rennen an oder studiert auf den Streckenkarten, die wir ihm geben, die Linien. Er verbringt auch an der Box viel Zeit mit uns, um die Daten zu analysieren und ich denke, solche Ergebnisse sind die Früchte der Mühen, die Aleix investiert", sagte Rigamonti, der auch an ein gutes Qualifying seines Schützlings glaubte.
Ebenfalls an ein gutes Wochenende glaubte Mika Kallio, der am Freitag lediglich den 13. Platz belegt hatte. Er hatte an beiden Maschinen gearbeitet und nach Lösungen gesucht. Die gesammelten Daten wollte er am Samstag in das passende Setup vereinen. "Ich will hier wirklich ein gutes Ergebnis. Voriges Jahr war ich beim Test nach dem Rennen Vierter und das zeigt, dass wir hier eine gute Platzierung schaffen können. Es wird wichtig, morgen ein gutes Qualifying zu fahren, denn ein Startplatz in den Top Ten ist entscheidend", meinte der Finne.

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