Spätes Drama bei den 24 Stunden von Daytona 2026 (24.-25. Januar): Das Cadillac-Team Action Express Racing hat die Pole Position nachträglich verloren. Jack Aikten, der dem US-Autobauer im Qualifying den ersten Startplatz beschert hatte, und seine #31 Teamkollegen Earl Bamber, Fred Vesti sowie Connor Zilisch, werden ans Ende des GTP-Starterfeldes versetzt - damit Platz elf anstelle der Pole.

Grund: Bei der technischen Nachuntersuchung am späten Donnersagabend stellte sich heraus, dass die hinteren Skid Blocks am #31 Cadillac zu stark abgeschliffen waren und damit außerhalb der erlaubten Toleranz lagen. Durch den Wertungsausschluss des Action-Express-Cadillac hat der #93 Acura ARX-06 von Meyer Shank Racing (van der Zande, Yelloly, Palou, Ohta) die Pole Position geerbt für den US-Klassiker, der am Samstag seine 64. Auflage erlebt.

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24h Daytona: Cadillac verliert Pole im Nachgang

Im Qualifying war Acura-Pilot Renger van der Zande seinem Cadillac-Kontrahenten Aitken um eine Zehntelsekunde unterlegen gewesen - jetzt hat sich das Blatt gewendet. Auch alle weiteren Teams in der GTP-Topklasse rücken um eine Position nach vorne, womit der #40 Cadillac von Wayne Taylor Racing (J. Taylor, Deletraz, Herta) nun den zweiten Platz in der ersten Startreihe einnimmt.

Reihe zwei teilen sich die #7 von Rekordsieger Porsche (Nasr, Andlauer, Heinrich) und der #60 Acura (Blomqvist, Braun, Dixon, Allmendinger). Dazu sei angemerkt: Die Startaufstellung spielt gerade bei den 24 Stunden von Daytona eine eher untergeordnete Rolle. Wegen meist zahlreicher Safety-Car-Phasen, bei denen sich die Autos um eine Runde zurückrunden dürfen, kommt es vor allem darauf an, in den Schlussstunden ein schnelles Auto zu haben.

Daytona-Qualifying: Auch BMW kassiert Strafe

Der Action-Express-Cadillac war im Anschluss ans Qualifying nicht der einzige Verlierer: In der GTD-Pro-Klasse musste sich das BMW-Team Paul Miller Racing mit der Startnummer #1 (Verhagen, De Phillippi, Hesse, Harper) im Nachgang vom zweiten Startplatz verabschieden.

Bei der technischen Nachuntersuchung stellte sich heraus, dass der Radsturz des BMW M4 GT3 Evo nicht den erlaubten Werten entsprach. Der #59 RLL-McLaren 720 S GT3 (Esterson, Vips, MacDonald, Johnson) rückte in die erste Startreihe hinter der Polesetter-Corvette von Pratt Miller Motorsports (Garcia, Sims, Kirchhöfer) auf.