Formel 1

Gutes Gefühl als Außenseiter - Webber lässt sich gerne als Favorit übersehen

Mark Webber stört sich nicht daran, nicht zu den Titelanwärtern gezählt zu werden. Als Außenseiter sieht er sich in einer guten Position.
von Falko Schoklitsch

Motorsport-Magazin.com - Wenn es um die möglichen Titelanwärter in der kommenden Formel-1-Saison geht, wird oft von Fernando Alonso, Sebastian Vettel, Lewis Hamilton, Jenson Button, Felipe Massa oder Michael Schumacher gesprochen. Mark Webber scheint niemand ernsthaft auf der Rechnung zu haben, obwohl der Australier im Vorjahr durchaus seine Klasse aufblitzen ließ. Doch damit fühlt er sich eigentlich gar nicht unwohl.

"Ich lasse mich dadurch nicht ärgern. Schauen wir, ob ich es so machen kann wie voriges Jahr und die Leute dann sagen: 'Verdammt, er ist auf Titeljagd.' Ich akzeptiere, dass ich ein Außenseiter sein mag, aber das ist für mich eine gute Position", sagte Webber gegenüber ESPN F1. Er fand es ganz normal, dass Fahrer wie Button, Hamilton, Schumacher, Vettel, Alonso oder Massa zu den Titelkandidaten gezählt werden.

Gleichzeitig warnte er davor, dass er dieses Jahr ohne Verletzung im Winter nur noch stärker sein werde. Physisch und mental sei er ganz anders drauf als 2009. "Ich muss mich nicht darum sorgen, dass ich aufwache und mich darüber wundere, ob mein Bein besser geworden ist. Es ist schwer zu sagen, ob das meine Leistung beeinflusst hat... Vielleicht war ich mental etwas ausgelaugt, da ich eine Winterpause mit Operationen und Genesung hatte."


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