Bei Renault wurde heute die interne Rangordnung kurzfristig auf den Kopf gestellt. Nelson Piquet kam mit den schwierigen Bedingungen am Nürburgring gut zurecht und fuhr mit der zweitschnellsten Rundenzeit in Q2, ins alles entscheidende letzte Segment. Dort musste sich der Brasilianer jedoch mit dem 10. Platz zufrieden geben.
"Die Bedingungen waren heute schwierig", sagte Piquet. "Ich kam damit gut zurecht und hatte die richtigen Reifen zur richtigen Zeit. Es ist schade, dass ich nicht mehr aus Q3 herausholen konnte. Es ist gut in den Top 10 zu sein und hoffentlich können wir morgen einige Punkte holen."
Weniger rosig verlief es für seinen Teamkollegen Fernando Alonso. Der Spanier dreht sich in Q2 auf seinem letzten Versuch und verpasst damit den Einzug ins letzte Segment des Qualifyings. Der Renault Pilot nimmt das morgige Rennen vom 12. Startplatz aus in Angriff.
"Am Anfang waren wir optimistisch", sagte Alonso. "Wir waren konkurrenzfähig in Q1. Q2 war für jeden Piloten sehr schwer, weil die Bedingungen sich dauernd änderten. Wir haben die Chance verpasst uns für Q3 zu qualifizieren, vielleicht können wir morgen einige Positionen gutmachen und wenn es regnet umso besser. Ich bin relativ zuversichtlich für das Rennen."

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