KERS bereitet Ferrari einiges Kopfzerbrechen. In China baute die Scuderia das Hybridsystem aus, weil man die Zuverlässigkeit nicht garantieren konnte. In Bahrain hatte Ferrari KERS wieder an Bord und prompt machte das System wieder Probleme - dieses Mal am Wagen von Felipe Massa. Dennoch setzen die Italiener weiter auf das Energierückgewinnungssystem und gehen damit auch in Barcelona an den Start. "Wir werden KERS in Spanien nutzen, nachdem seit dem letzen Rennen einige Arbeiten an der Zuverlässigkeit des Systems durchgeführt wurden", hieß es in einem Statement seitens Ferrari.

"KERS sollte hier ein Vorteil für den F60 sein. KERS ist ein wesentlicher Teil seines Designs. In Bahrain hat sich gezeigt, dass ohne KERS zu fahren, praktisch keinen Vorteil in der Autobalance bringt. Allerdings kann KERS ein bedeutendes Fahrerhilfsmittel hier beim Start sein sowie auf den Geraden, die sehr lang sind." Während Ferrari weiter auf KERS setzt, entschied sich BMW Sauber das Hybridsystem zu entfernen. Man will sich in Spanien voll und ganz auf das neue Aerodynamikpaket konzentrieren.