Ein Fahrerstreik steht nicht zur Diskussion - Vettel spielt Lizenzstreit herunter
Sebastian Vettel hat Gerüchte im Keim erstickt, die Fahrer würden beim Saisonauftakt in Melbourne wegen der erhöhten Lizenzgebühren streiken.
Kerstin Hasenbichler
Kerstin HasenbichlerRedaktionsleiterin
Kerstin gibt 2025 ihr Comeback bei Motorsport-Magazin und kümmert sich v.a. um unsere Rookies, Online & Print.MEHR
Foto: Sutton
Auch wenn die Formel-1-Fahrer die aus ihrer Sicht unverhältnismäßigen Erhöhungen der Superlizenzbeiträge nicht mehr hinnehmen wollen, steht ein Streik nicht zur Diskussion. Sebastian Vettel spielte beim Rollout des neuen RB5 den Streit um die Superlizenzen zwischen Fahrern und dem Automobil-Weltverband FIA herunter. "Ein Streik steht nicht zur Diskussion, wir alle wollen fahren", sagte Vettel der Rheinischen Post.
Zuletzt drohte Max Mosley den Piloten, dass keiner in Melbourne ins Fahrerlager komme ohne vorher den Vertrag für die Superlizenzen unterschrieben zu haben. "Wir sollten alle vorsichtig mit der Problematik umgehen, denn keiner will am Saisonauftakt in der Zeitung lesen, dass die Fahrer streiken", hofft der 21-Jährige, dass die Situation nicht eskaliert. Allerdings sei man mit der momentanen Situation nicht glücklich. Vettel selbst müsste 2009 für seine Lizenz rund 80.000 Euro bezahlen. Als Mitglied der GPDA hofft der Deutsche, dass die FIA doch noch kooperiert. "Wir müssen abwarten und sehen, was die Zukunft bringt", meinte Vettel.
diese Formel 1 Nachricht