Mit drei Nachwuchs-Testfahrern machten sich BMW Sauber, Williams und Honda in Jerez vorzeitig an die Testarbeit. Auf dem Programm stand bei Williams und Honda unter anderem KERS und dabei lief es diesmal ohne unliebsame Zwischenfälle ab. Am Mittwoch werden sich noch fünf weitere Teams den Tests anschließen, nur Ferrari und Force India werden fehlen. Force India verzichtet ganz, Ferrari fährt in Mugello. Williams, BMW Sauber und Honda nutzten den Tag als "Young Driver Day" der nicht zum Testkontingent gehört, aber mit 350 Kilometern beschränkt ist.

Beim Mini-Auftakt in Jerez konnte BMW-Testfahrer Marko Asmer den F1.08 bei seiner Setup-Arbeit am schnellsten um den Kurs bewegen. 1:21.581 Minuten hatte er auf der schnellsten seiner 79 Runden gebraucht. Dabei konnte das Team auch gleich Daten über den neuen Asphalt an der Strecke gewinnen. Der Spanier Dani Clos kam bei seinem Test-Debüt in der Formel 1 mit dem Williams knapp 1,7 Sekunden langsamer um die Runde, hatte dank KERS aber auch Zusatzgewicht. Der Formel 3 Euroserie Fahrer fuhr 75 Runden, blieb dabei ohne Fehler und auch die Schwungräder des KERS machten sich nicht selbstständig.

Für Honda fuhr GP2-Pilot Mike Conway und der Brite hatte ebenfalls KERS an Bord. Er war knapp neun Zehntel langsamer als Clos und 2,6 Sekunden hinter Asmer. Der Brite konnte allerdings lediglich 20 Runden fahren. Ganz perfekt war es dort also noch nicht gelaufen.