Keine Warteschlange - Berger sieht keinen F1 reifen Österreicher
Aus Richtung Österreich sieht Gerhard Berger keine lange Warteschlange vor dem Toro Rosso-Cockpit von Sebastian Vettel stehen.
Stephan Heublein
Stephan HeubleinChefredakteur
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Andi Zuber durfte im Winter für Honda testen., Foto: Sutton
Sebastian Vettel ist am Saisonende weg. So viel steht fest. Die Suche nach einem Ersatz geht bei Toro Rosso weiter. An Kandidaten mangelt es nicht, wie bei jedem F1-Cockpit. Mit Sebastien Buemi und Bruno Senna stünden zwei Nachwuchspiloten parat, er Schweizer ist sogar Red Bull-Junior, wie einst Vettel. Aber Toro Rosso-Mitbesitzer Gerhard Berger hält beide noch nicht ganz für F1-Reif, zumindest öffentlich. Als Alternativen werden Renault-Testfahrer Romain Grosjean und vielleicht mal ein Österreicher gehandelt - wie wäre es mit GP2-Pilot Andi Zuber?
"Er ist sehr schnell unterwegs, nur die Konstanz fehlt ihm ein bisschen", verriet Berger gegenüber Motorline. Jemand der sich für die F1 empfehlen wolle, müsse die GP2 gewinnen, meint Berger. Dort liegt Zuber in seinem dritten Jahr auf Gesamtrang 8. "Momentan sieht man eigentlich keinen Österreicher direkt vor der Formel 1-Tür stehen", so Berger. "Aber wie gesagt: Das wird über Nacht gehen."
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