Das Qualifying von Kimi Räikkönen im Regen von Shanghai endete mit einem fünften Starplatz. Das klingt nicht mal so schlecht, doch der Finne war alles andere als zufrieden mit seinem Tag. "Das ganze Wochenende ist sehr schwer gewesen", sagte er. "Wir kriegen es nicht hin, dass die Vorderräder funktionieren. Wenn wir dieses Problem lösen könnten, wäre das Auto noch viel schneller."
Das Problem mit den Vorderreifen gab es schon mal - im Regen von Budapest. "Auch dort hatte ich Schwierigkeiten mit meinem zweiten Reifensatz", sagte Räikkönen. "Das Auto wollte nie in die Kurve, weil die Vorderräder die Temperatur nicht halten konnten."
Offensichtlich liegt das Problem an der Aufhängung der Vorderräder, die wohl alles andere als optimal ist. Denn gewisse Umstände wie Regen machen die Probleme mit den Reifen auf einmal riesig. Und dagegen gibt es auch keine Schnellmedizin in Shanghai.
"Wir haben dieses Problem so lange gehabt, dass sich bis morgen nichts ändern wird", sagte Räikkönen. "Wir hätten das Problem schon im Winter beseitigt, wenn wir es erkannt hätten. Aber weil wir nicht wissen, woran es liegt, können wir es auch nicht beseitigen."
An den Reifen liegt das Problem laut Räikkönen nicht. "Wir haben doch gesehen, dass sie bei Renault perfekt funktionieren", betonte er.

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