Alexander Wurz hofft für sich und das Williams-Team, dass es in den nächsten Tagen in Hockenheim keine zu heftigen Gewitter gibt, die die Gummiauflage immer wieder von der Strecke waschen würden. "Denn wenn das passiert, dann könnte es schon sein, dass die Bridgestone-Piloten einen Nachteil haben", glaubt der Österreicher.

Pedro de la Rosa hatte ja zumindest halbwegs ernsthaft gemeint, "wenn es in der Nacht von Samstag auf Sonntag richtig regnet, dann sind wir vorn" - Wurz hielt das im Gespräch mit motorsport-magazin.com nicht für unwahrscheinlich: "Natürlich muss man immer vorsichtig sein mit Prognosen - aber von der Tendenz her könnte es schon stimmen." Bei den letzten Rennen hatte sich ja immer wieder gezeigt, dass die Bridgestones im Laufe des Wochenendes mit mehr Gummi auf der Strecke immer besser wurden.

Was den neuen Vertrag zwischen Williams und Toyota für die Zukunft angeht, ist der Williams-Freitagsfahrer durchaus zuversichtlich: "Das ist sicher ein guter Deal für das Team, auch wirtschaftlich für Frank interessant." Ob der Toyota-Motor auch leistungsmäßig im Moment dem Cosworth überlegen sei, da wollte er sich nicht festlegen. "Schwer zu sagen, wir haben schon einen sehr guten Motor." Auch die hin und wieder aufgetauchten Zuverlässigkeitsprobleme hätten sich lösen lassen, aber dazu bräuchte man halt mehr Geld, als bei Cosworth verfügbar sei...