Christian, Du hattest zwischen hier und Magny Cours ein ganz nettes Wochenende...

Christian Klien: Ich war bei der Ennstal Classic und bin einen alten Ferrari gefahren. Es ist schön so alte Autos zu fahren, aber mit den richtig schnellen heutigen Rennautos macht es natürlich mehr Spaß.

Wie viel Spaß wird Dir Hockenheim machen?

Christian Klien: Ich würde es nicht ein Heimrennen nennen, aber ich fühle mich hier immer sehr wohl. Ich bin seit 1999 in der Formel BMW hier viele Rennen gefahren und ich fahre nur drei Stunden von zu Hause hierher.

Hast Du hier auch schon gewonnen?

Christian Klien: Sogar einige Male: In der Formel BMW, in der Formel Renault, in der Formel 3 war ich auch auf dem Podest - ich habe also ausschließlich gute Erinnerungen an Hockenheim.

Hilft diese Streckenkenntnis?

Christian Klien: Nicht wirklich. Man hat ein vertrautes Gefühl und freut sich auf die Strecke, aber mehr nicht.

Ihr wart in Magny Cours ziemlich enttäuscht, warum könnte es hier besser gehen?

Christian Klien: Wir hatten einen sehr guten Test in Jerez. Dort haben wir einige Fortschritte am Getriebe und bei der Kühlung gemacht. Wir werden auch einige Verbesserungen beim Abtrieb haben. Also sollten wir hier zwei oder drei Zehntel schneller sein. Wenn wir das umsetzen können, sollten wir im Qualifying in die Top10 fahren und dann für das Rennen eine gute Ausgangslage besitzen.