Juan Pablo Montoya betonte im letzten Winter immer wieder stolz, wie oft er im McLaren Technology Centre zu Besuch war, um sich über die Fortschritte am neuen Auto zu erkundigen und die dortigen Möglichkeiten auszureizen. Jetzt ist Montoya nicht mehr da, aber dafür gehört auch sein Nachfolger Pedro de la Rosa zu den regelmäßigen Gästen in der McLaren-Fabrik.
"Ich bin alle 10 Tage beim Team", sagte de la Rosa bei seinem Besuch im Mercedes-Werk am Mittwoch. "Das ist sehr wichtig für mich. Egal ob als Test- oder Stammfahrer: Du musst in Kontakt mit den Leuten in der Fabrik sein und wissen, was sie machen. Es reicht schon, wenn Du sie nur in der Kantine triffst. Man bekommt viele Informationen und kann selbst Input geben - das ist wichtiger als viele denken. Ich habe die Fabrik schon immer oft besucht."
Eine eigene Wohnung hat er deshalb aber nicht in Großbritannien. Bei seinen Besuchen übernachtet er in einem nahe gelegenen Hotel. Ganz anders der nächstjährige McLaren-Pilot Fernando Alonso, der extra nach Oxford gezogen ist, um nah an der Renault-Fabrik in Enstone dran zu sein. "Jedes kleine Detail hilft in der F1", betont de la Rosa. "Man muss nicht direkt neben der Fabrik wohnen, da man eh 90% der Zeit nicht da sein wird, aber alle zwei Wochen einen Tag in der Fabrik zu verbringen ist gut." Aber freuen sich die Arbeiter in der Fabrik auch die Fahrer zu sehen? "Ja, also ich freue mich auf alle Fälle sie zu sehen", grinst der Spanier.



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