Keine Freitagstester, kein Freitagstraining, aber dafür ein Testtag und zwei GP-Tage: So könnte die Zukunft der Formel 1-Wochenenden aussehen.
Stephan Heublein
Stephan HeubleinChefredakteur
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Der große Testplan: Weniger freie Tests, mehr Fahrbetrieb am GP-Freitag., Foto: Sutton
Vor einer Woche wurden Pläne der F1-Kommission bekannt, wonach man vorhabe die Freitagstester ab der kommenden Saison abzuschaffen und den Freitag stattdessen zu einem Testtag umzubauen. In diesem Zuge sollen auch die bisher 30 erlaubten Testtage während der Saison auf ungefähr die Hälfte reduziert werden.
"Das scheint der richtige und vernünftige Weg zu sein", sagte Williams-Technikchef Sam Michael gegenüber Autosport. "Es ist eine sehr gute Idee." Somit würde das richtige GP-Wochenende im kommenden Jahr nur noch zwei Tage umfassen, der Freitag würde zum Testtag. Am Samstag würden ein Freies Training und das Qualifying, am Sonntag das Rennen stattfinden.
"Das wäre für neue Fahrer viel besser", spielt Michael auf den aktuellen Rundengeiz an, der etwa Nico Rosberg stark in seinem Lernprozess beeinträchtigt. "Sie könnten dann drei Stunden auf der Strecke fahren, auf der das Rennen stattfindet." Für Neulinge wie Nico wäre das von unschätzbarem Wert; und für die Zuschauer würde es bedeuten, dass sie am Freitag endlich wieder Fahraction geboten bekämen.
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