Nacheinander fielen die Türen bei McLaren, Renault, Ferrari, Williams, Toyota, Red Bull & Co ins Schloss - sollten sie für Juan Pablo Montoya denn jemals offen gewesen sein. Die F1-Zukunft des Kolumbianers sah seit Wochen schwarz aus. Entsprechend wurde Montoya mit einer Rückkehr in die Staaten in Verbindung gebracht, wo er 1999 den CART-Titel und 2000 das Indy 500 gewonnen hat.
Damals fuhr Juan Pablo in Diensten von Chip Ganassi, der vor einigen Wochen bereits Interesse daran bekundete wieder mit ihm zusammenzuarbeiten. Allerdings wird Montoya nicht in der Indy Racing League an den Start gehen. Stattdessen soll er laut Informationen unserer britischen Kollegen von Autosport an diesem Wochenende einen langfristigen NASCAR-Vertrag mit Ganassi unterzeichnet haben. Ab Beginn der neuen Saison soll er das Auto mit der Startnummer 42 von Casey Mears übernehmen.
"Er ist einfach froh wieder heimzukehren", sagte eine Quelle gegenüber Autosport. Eine Woche nach seinem Quasi-Heimrennen in Indianapolis, wo er alljährlich von unzähligen Kolumbianern unterstützt wird, macht JPM seinen vielen Fans demnach ein schönes Geschenk: Er kehrt nach seinem F1-Ausflug bei Williams und McLaren nach Nordamerika zurück.
Zuletzt hatte sich Montoya bezüglich seiner Zukunft wenig besorgt geäußert und nicht auf einem F1-Verbleib beharrt. "Ich werde dahin gehen, wo ich am glücklichsten bin", sagte er. Mit seiner Familie in der amerikanischen Wahlheimat zu fahren, dürfte ihn wohl glücklicher machen, als mit einem F1-Hinterbänkler-Team hinterherzufahren...



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