Im vergangenen Jahr stand Tiago Monteiro als Dritter auf dem Podium beim Grand Prix der USA. Dieses Kunststück zu wiederholen wird in diesem Jahr zwar etwas schwierig werden wenn anstatt sechs Autos alle 22 fahren, trotzdem freut sich der Portugiese aber sehr auf das Rennen auf dem Indianapolis Motor Speedway. "Das ist ganz ein besonderer Ort für mich. Ich bin hier zum ersten Mal in der Formel 1 auf dem Podium gestanden, auch wenn es ein seltsames Rennen war, was meinen Stolz, das erreicht zu haben, aber nicht schmälert." Ganz besonders freut sich Monteiro aber darauf, einige alte Freunde wiederzusehen. Er fuhr 2003 bereits in der amerikanischen Champ Car-Serie und sein ehemaliges Team Fittipaldi Dingman Racing ist in Indianapolis beheimatet.

Christijan Albers, dessen Rennen in Montreal schon kurz nach dem Start wieder beendet war, hofft nur, dass das kommende Wochenende besser ablaufen wird, als das vergangene. "Es kann nur besser werden," meint der Niederländer. "Ich hoffe, wir können das richtige Setup finden und ein gutes Qualifying fahren. Die Jungs im Windkanal arbeiten hart, Verbesserungen für das Auto zu finden und ich hoffe, dass sie rechtzeitig für den US-Grand Prix fertig sind."

"Ich hoffe auf ein Rennen ohne Zwischenfälle, bei dem wir unser wahres Potential zeigen können," sagt Midland Geschäftsführer Colin Colles. "Die Strecke ist eine weitere Herausforderung für uns, da in Indianapolis die die Top Speed zählt," und das ja sei im Moment das größte Problem. Er verspricht aber, dass alle wieder ihr Bestes geben und versuchen werden, jede mögliche Situation so gut wie möglich zu nutzen.