Williams wird die Reifenwahl für den anstehenden US Grand Prix ganz genau beäugen; am letzten Wochenende scheiterten die Mitternachtsblauen genau daran. "Wir haben die falschen Reifen gewählt", räumte man ein. "Jetzt haben wir die Daten analysiert und werden sicherstellen, dass wir für Indianapolis eine starke Reifenwahl treffen."

Besonders wichtig sei es mit der "aggressiven" Streckenoberfläche in der Steilkurve zurecht zu kommen - das Vorjahr lässt grüßen. Allerdings hätte Willliams mit den Kanada-Reifen vom letzten Wochenende vor einem Jahr einen Podestplatz erreicht; schließlich fahren sie in dieser Saison mit Bridgestone-Pneus und die durften 2006 am Rennen teilnehmen.

"Wir möchten den Fans eine gute Show bieten, das haben sie verdient", spricht Mark Webber noch einmal das Indy-Fiasko von 2005 an. "Als Team müssen wir uns ebenfalls stark verbessern." Dennoch geht der Australier davon aus, dass man in Indianapolis "ziemlich stark" sein werde. "Vorausgesetzt wir treffen die richtigen Entscheidungen." Der Dorn von Montreal scheint bei Webber also tief zu sitzen. Wie Webber würde auch Nico Rosberg die Nordamerika-Tour gerne mit WM-Punkten beenden.