Das Rennen in Kanada nimmt ihm zwar offiziell niemand bei McLaren übel, ob ihm die Vorstellung allerdings für eine Zukunft bei den Silbernen zuträglich war, steht zu bezweifeln. Juan Pablo Montoyas Vertrag läuft Ende dieser Saison aus, eine Verlängerung steht in den Sternen und auch bei anderen Teams hat bisher noch niemand Interesse an den Diensten des Kolumbianers angemeldet.

Ob an den Gerüchten, dass Montoya vielleicht zurück zu Williams geht, etwas dran ist, mag ebenfalls bezweifelt werden, denn das Team aus Grove hat einen längerfristigen Vertrag mit Nico Rosberg und eine Option auf Mark Webber, die bis Anfang August eingelöst werden muss - auch Toyota und Red Bull stellen wohl ebenfalls kaum eine Option dar. "Ich bin ziemlich entspannt," gab der 30-jährige nun trotzdem gegenüber Autosport zu Protokoll. "Ich werde alle Möglichkeiten genau betrachten und wir werden sehen, was passiert. Ich mache mir da keine Sorgen. Es ist zwar nichts sicher, aber ich bin glücklich."

Auf die Frage, ob er sich kommendes Jahr in der Formel 1 sehen könnte, meinte er nur, er wüsste es nicht. "Ich werde versuchen, in die Position zu kommen, wo ich am glücklichsten bin." Neuesten Meldungen zufolge könnte diese Position eine Rückkehr in die USA darstellen, da sein ehemaliger Teamchef Chip Ganassi bereits letzte Woche erklärt hat, dass er den Kolumbianer nur zu gerne wieder in seinem Team haben würde, wenn er denn verfügbar sei und Montoya schloss diese Möglichkeit auch nicht aus. "Ich weiß nicht, was passieren wird. Ich habe noch nicht wirklich darüber nachgedacht. Alles ist möglich."