Für Teamchef Aguri Suzuki stellt der Grand Prix der USA so etwas wie ein zweites Heimrennen dar, denn Indianapolis ist die Heimat des IRL-Teams "Super Aguri Fernandez Racing", eines Projekts, das der Japaner zusammen mit Adrian Fernandez in der Indy Racing League betreibt. Das Team, mit seinem Fahrer Kosuke Matsuura, liegt derzeit auf Platz elf der Meisterschaft. "Ich freue mich sehr, nach Indianapolis zurückzukehren weil mein anderes Team, das Indy-Car Team da zuhause ist," sagt Suzuki. "Indy ist etwas ganz Besonderes, aber eine schwierige Strecke. Das Layout beinhaltet schnelle und langsame Kurven und der Formel 1-Kurs geht auch über einen Teil des Ovals, was es für die Formel 1-Fahrer interessant macht."

Nach einem schwierigen Wochenende in Kanada hofft Suzuki nun, dass man den Schwung im Team auch mit nach Indianapolis nehmen kann. Auch Takuma Sato freut sich ganz besonders, auf die Traditionsstrecke zurückzukehren. "Indy ist für mich etwas besonderes, weil ich da das beste Rennen meiner Formel 1-Karriere hatte als ich 2004 zum ersten Mal auf dem Podium stand." Wie die meisten seiner Kollegen ist allerdings auch die spezielle Atmosphäre bei den beiden Rennen auf dem nordamerikanischen Kontinent ein Grund, sich auf das Rennen zu freuen. "Es ist ein historischer Ort und von den Fans kommt da immer sehr viel Unterstützung."

Satos Noch-Teamkollege Franck Montagny, der in Indianapolis vielleicht sein vorerst letztes Rennen bestreitet, fährt dessen ungeachtet ebenfalls voller Vorfreude in die USA. "Ich kenne die Strecke zwar noch nicht, aber ich mache mir da keine Sorgen, da ich mich sehr schnell auf neue Strecken einstellen kann," sagt der Franzose. "Man hat mir gesagt, dass der Kurs vom Setup her mehr oder wenig genauso ist wie Montreal und ich denke, dass ich da ein gutes Auto haben werde und auch, dass es ein gutes Wochenende werden wird."