Franck Montagny ist Besseres gewöhnt: Am letzten Sonntag fuhr er mit seinem Pescarolo Judd auf den zweiten Platz des legendären 24 Stundenrennens von Le Mans. Und vor einem Jahr saß er noch im Weltmeisterauto: Als Renault-Testfahrer trug er zur erfolgreichen Titeljagd von Fernando Alonso bei.

Jetzt muss er sich nicht nur mit dem vier Jahre alten Arrows alias SA05 herumschlagen, sondern auch noch davon ausgehen, dass er ausgerechnet bei seinem Heimrennen in Magny Cours durch den Japaner Sakon Yamamoto ersetzt wird.

"Es war eine gute Nachricht für Super Aguri", sagte der enttäuschte Franzose über die Verpflichtung des vorerst 'dritten Mannes'. "Jetzt haben wir drei Fahrer und mehr Chancen aus zu verbessern. Aber wenn er sich gut schlägt, soll er mein Cockpit bekommen."

"So ist es einfach und ich kann nichts dagegen unternehmen." Dennoch möchte er weiterhin sein Bestes geben - zumindest bei den zwei Überseerennen in Nordamerika. Beim Debüt des neuen SA06 könnte Montagny dann schon nur noch Zuschauer sein. Erste Kontakte in Richtung Champ Car und DTM soll er bereits geknüpft haben...