"Das war das allerletzte", schimpfte Flavio Briatore nach dem Qualifying. "Wir waren extrem überrascht Michael diesen verdächtigen Fehler machen zu sehen", fügte Chefstratege Pat Symonds hinzu. "Solch einen Fehler erwartet man von einem Anfänger, aber nicht von einem Weltmeister."

Für Symonds steht jedenfalls fest: "Dieser Fehler hat uns die Pole gekostet." Davon ist auch Fernando Alonso überzeugt. "Ich hätte heute auf Pole stehen können."

Aber nicht nur Alonsos Runde wurde von diesem "dubiosen" Zwischenfall zerstört - auch Giancarlo Fisichella war bis zu diesem Zeitpunkt auf seiner schnellsten Runde unterwegs. "Rang 5 ist nicht gerade das, was wir uns erhofft hatten. Aber es ist ein langes Rennen und alles ist noch möglich", gab sich der Italiener philosophisch. "Ich bin zuversichtlich für das Rennen."

Alonso ergeht es genauso. "Es ist nicht gerade schön die schnellste Runde durch so einen Zwischenfall zu verlieren, aber so ist Monaco eben. Für das Rennen bin ich dennoch optimistisch. Wir haben ein gutes Setup und die Reifen werden uns im Kampf gegen unsere Rivalen helfen. Das Auto war heute exzellent und ich hoffe, dass ich morgen um den Sieg kämpfen kann."

Motorenmann Denis Chevrier ist davon überzeugt. "Unser Auto hat die Pace für den Sieg und wir erwarten morgen noch besser zu sein." Für Pat Symonds sieht also trotz der Verärgerung über den Qualifying-Zwischenfall alles "extrem positiv" aus.