Schon nach der ersten Qualifying-Session zeichnete sich ab, dass keiner der beiden BMW Sauber-Piloten die Runde der letzten Zehn erreichen würde. "Das Qualifying ist nicht nach unseren Vorstellungen gelaufen", lautete demnach das logische Fazit von BMW-Motorsportdirektor Mario Theissen.
"Beide Fahrer haben vor allem im zweiten Sektor zu viel Zeit verloren, um die erhoffte Platzierung unter den ersten Zehn zu erreichen." Bei Nick Heidfeld kam noch ein technisches Problem hinzu, dessen Ursache derzeit noch untersucht wird. "Ich weiß nicht, was passiert ist", sagte der Mönchengladbacher. "Ich habe Gas gegeben, aber es gab keine Reaktion. Ich weiß zwar nicht, ob wir es ohne dieses Problem in die Top Ten geschafft hätten, aber in meiner letzten Runde hat sich das Auto sehr gut angefühlt, und das Grip-Niveau war akzeptabel."
Für Jacques Villeneuve lief es nur unwesentlich besser. "Das ist sehr enttäuschend. Mit gebrauchten Reifen waren wir gut unterwegs", sagte er. "Dann haben wir für das Qualifying neue Reifen aufgezogen, und deren Potenzial konnten wir ganz einfach nicht nutzen."
Deshalb liege das Qualifying "hinter unseren Erwartungen", so Technikchef Willy Rampf. "Obwohl es hier aufgrund der Verkehrssituation immer schwierig ist, hatten wir gehofft, mindestens ein Auto ins Top-Ten-Qualifying zu bringen. In Monaco kann im Rennen immer alles passieren. Von daher ist die Lage nicht aussichtslos. Wir werden unsere Möglichkeiten nutzen."



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