Bei McLaren Mercedes setzte man alle Hoffnungen auf Monaco. Nachdem sich der MP4-21 auf dem aerodynamisch anspruchsvollen Circuit de Catalunya als nicht schnell genug entpuppte, hoffte man auf ein gutes Ergebnis in den Straßen des Fürstentums. Und genau so sollte es im Qualifying kommen.

"Unsere Startpositionen und Strategie lassen uns alle Chancen für ein gutes Ergebnis", fasste Teamboss Ron Dennis zufrieden zusammen. Mercedes-Sportchef Norbert Haug weinte dennoch einem besseren Ergebnis als den Rängen 4 und 6 nach. "Die Pole wäre drin gewesen", sagte der Schwabe.

"Ich hätte die Pole holen können", stimmte Kimi Räikkönen zu. "Ich kam auf meiner zweiten und letzten Runde in Verkehr - aber so ist Monaco eben." Mit seinem Auto war der Finne jedenfalls "sehr zufrieden".

Gleiches gilt für seinen Teamkollegen Juan Pablo Montoya, der jedoch neben dem Verkehr auch mit Untersteuern zu kämpfen hatte. "Ansonsten hätte ich noch besser abschneiden können", klagte der Kolumbianer. "Aber die dritte Reihe ist nicht das Ende der Welt. Ich bin zuversichtlich für das Rennen."