Die Formel 1 ist eine tierische Angelegenheit - das wissen wir nicht erst, seit Eddie Jordan Haie, Hornissen und Schlangen auf seine Fahrzeuge lackieren ließ. Doch auch abseits der roten Bullen und springenden Pferde geht es in der Königsklasse tierisch zu.
Beispielsweise wenn man mit Ralf Schumacher in der gemütlichen PR-Runde am Mittwoch vor einem Rennwochenende nicht über dessen neues Auto, seine Aussichten oder die Strecke im Fürstentum spricht. Sondern stattdessen jenes Thema aufkommt, das aus nicht immer nachvollziehbaren Gründen in den letzten Tagen die Schlagzeilen der deutschen Medien wie kein anderes beherrschte: Der Bär.
Zunächst eine kleine Bärenkunde mit dem Hobby-Jäger Ralf Schumacher: "Ein Bär ist extrem ängstlich und wachsam - es passiert nur ganz selten, dass ein Bär jemanden angreift. Da muss man schon direkt in seine Höhle laufen. Aber es gibt in Mitteleuropa noch Bären: In Kroatien, Bulgarien und auch in Österreich."
Und was sollte nun mit dem berühmtesten Bären des Jahres 2006 geschehen? "Grundsätzlich ist ein Bär sehr gefährlich, der sich so nah in die Zivilisation und an Schafe, die von Menschen berührt wurden, herantraut", sagt Ralf. "Wenn es die Möglichkeit gibt ihn zu betäuben und zu verlegen, ist das okay. Wenn es diese Chance nicht gibt, muss man den Menschen vor dem Tier ansiedeln und ihn erlegen."
Ralf ist jedoch froh, dass er sich in Monaco nur auf Zeiten- und Punktejagd befindet. "Das wäre keine Jagd für mich", betont er. "Da müsste man die ganze Nacht auf dem Hochstand sitzen und da habe ich etwas Besseres zu tun." Zum Beispiel am Sonntag ein gutes Ergebnis beim Großen Preis von Monaco einzufahren. Dann stellt bestimmt auch niemand mehr Fragen nach irgendwelchen Fellträgern...



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