Normalerweise ist es Alex Wurz gewohnt nur am Freitag zu fahren und danach seinen Einsatzfahrern beim Grand Prix zuzusehen. Doch in Monaco muss sich auch der Test-Routinier "durchbeißen". Hier würde er gerne auch am Samstag und Sonntag ins Lenkrad greifen.

"Es ist ein irrsinniger Nervenkitzel und eine riesige Herausforderung hier zu fahren", sagt er. "Die Strecke ist zu Beginn extrem rutschig und es dauert sehr lange, bis sich der Gummiabrieb ablegt und die Strecke Grip bekommt. Wir sind quasi gute bezahlte Staubsauger für die Einsatzfahrer."

Dies belegt der Österreicher mit Zahlen: "Die Strecke wird vom 1. Training bis zum Rennen sieben bis neun Sekunden schneller. Wenn du am Donnerstag herumgondelst und am Sonntag einen halben Zentimeter Gummi hast, wodurch du zehn Sekunden schneller fahren kannst, ändert sich das gesamte Setup am Auto." Es gibt also viel zu tun - auch für die Donnerstagstestfahrer.