Ralf Schumacher war noch nie ein Anhänger des Stadtkurses von Monaco. "Eigentlich sollte man hier keine Rennen fahren, da es hier keine Auslaufzonen gibt und es nicht gerade ungefährlich ist", wiederholte er am Mittwoch seine Kritik am Saisonhighlight der Formel 1.
Was ist also der Monaco GP für den Toyota-Piloten? "Eine Menge Leute, gute Atmosphäre, viel Verkehr und man kann sich kaum bewegen."
Das Ziel für die entscheidende Qualifikation bleibt dennoch unverändert. "Ich hoffe, dass wir wie bei den letzten Qualifyings in die Top-8 rein fahren können", so der Deutsche. "Gerade hier wäre es aber wichtig, noch ein bisschen weiter vorne zu stehen."
Helfen soll ihm dabei der verbesserte TF106B. "Wir haben jetzt erst einmal sehr kleine Schritte gemacht - die größeren sollen später folgen", sagt er über die B-Version. "Es ist ein Schritt in die richtige Richtung, aber es wird sich hier nicht so stark auswirken."
Die größte Veränderung habe man bei den "Einstellungsvarianten" bewirken können. "Darin waren wir bislang etwas limitiert", gibt Ralf zu. Aerodynamisch habe man nach dem verpatzten Saisonstart ohnehin schon alle Neuerungen auf den TF106 geschnallt. Demnach sei der TF106B keinesfalls der vierte neue Wagen innerhalb weniger Monate, wie es im Blätterwald gerne behauptet wird.



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