Über das Qualifying von Monaco wurde in den letzten Tagen viel geschrieben und noch mehr diskutiert. Auch BMW-Motorsportdirektor Mario Theissen weiß: "Man muss hier mit allem rechnen." Demnach stuft auch er das Qualifying als "besonders kritisch" ein.
"Wenn wir schon in den letzten Rennen Behinderungen gesehen haben, wird das hier erst recht nicht zu vermeiden sein", sagt er. "Man muss sich darauf einstellen im Qualifying keine komplett freie Runde zu haben. Auf einer anderen Strecke würde man vom Gas gehen, aber hier muss man es durchziehen - denn die nächste könnte noch schlechter sein."
Ein eigens in Monaco eingesetztes anderes Qualifying-Format lehnt Theissen jedoch ab. "Früher sind wir auch alle auf einmal gefahren", erinnert er an das alte Qualifying von 2002 - auch wenn es damals nicht den Zeitdruck der drei Ausscheidungs-Sessions gegeben hat. Allgemein ist er mit dem KO-Qualifying zufrieden: "Ich finde das System klasse. Das heißt aber nicht, dass man nicht noch Kleinigkeiten verbessern könnte."



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