Bei den Übersee-Rennen musste Robert Kubica meistens schon am Samstag mit seinen Testfahrerkollegen abreisen, um am Dienstag mit der Testarbeit in Europa beginnen zu können. Seit der Rückkehr in heimische Gefilde darf respektive muss sich auch der Pole die Rennen wieder an der Strecke ansehen. Große Vorfreude herrscht deshalb aber nicht vor. "Ich freue mich auf morgen", sagt er. Denn dann darf er als Freitagstester am Freien Donnerstagstraining teilnehmen.
"Monaco ist eine neue Erfahrung für mich: Ich fahre zum ersten Mal mit einem F1-Auto auf einem Straßenkurs", sagte er im Gespräch mit motorsport-magazin.com. "Es gibt keine Auslaufzonen, sondern nur Leitplanken - aber ich mag solche Strecken und habe mich darauf schon immer gut geschlagen."
Mit dem Mythos Monaco kann er hingegen nicht viel anfangen. "Abseits der Strecke ist es nichts Besonderes", verblüfft er. "Es ist wie jedes andere F1-Rennen auch." Besonders viele PR-Auftritte hat er nicht. "Vielleicht wird das einmal anders, wenn ich Stammfahrer bin", merkt er an.
Auf der Strecke sieht es schon jetzt anders aus: "In der F1 wird es natürlich anders als in der Renault World Series - wir müssen vor allem auf den Grip achten, da sich dieser schrittweise im Laufe des Wochenendes verbessert. Da wir hier neuen Asphalt haben, müssen wir abwarten was passiert. In Imola hatten wir auch neu asphaltierte Stellen und die waren sehr rutschig. Also müssen wir besser aufpassen und uns stark konzentrieren."
Die letzten Testfahrten in Südfrankreich geben ihm aber Anlass zum Optimismus. "Wir haben am ersten Testtag in Le Castellet die Monaco-Konfiguration getestet und die war sehr gut. Hoffentlich haben wir eine gute Reifenwahl getroffen", bibbert er. "Sauber war im letzten Jahr ziemlich schnell hier, aber man weiß nie was kommt. Das Qualifying wird nicht gerade einfach, da viele Autos auf der Strecke sein werden."



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