Rossi oder nicht Rossi? - Das ist schon lange die große Frage in der Formel 1-Welt. Nach einem wenig berauschenden Saisonstart in die MotoGP-Saison 2006 stellte der Italiener nun jedoch klar: "Vorerst sage ich nein zur F1. Ich bleibe bei den Motorrädern."

Seine F1-Testausflüge mit Ferrari beschreibt der Serien-Weltmeister als "wundervolle" Erfahrungen aus "technischer" und "persönlicher" Sicht. "Ich konnte dabei einige außergewöhnliche Menschen kennen lernen." Vorerst hat er aber noch eine offene Rechnung mit dem Zweirad-Zirkus.

"Ich danke Luca di Montezemolo und Jean Todt für diese großartige Gelegenheit", fuhr er fort. "Aber meine Arbeit bei den Motorrädern ist noch nicht erledigt: Ich habe noch viele Ziele und werde noch lange weiter in der MotoGP fahren."

Rossi steht noch bis zum Jahresende bei Yamaha unter Vertrag. Danach könnte er sich eine neue Herausforderung bei Ducati suchen. Für Ferrari ist damit eine Variable aus der Fahrer-Gleichung für 2007 heraus gefallen: Nun sind nur noch Michael Schumacher, Felipe Massa und ein gewisser Kimi Räikkönen im Spiel.