Nach seiner glorreichen Triumphfahrt vor heimischem Publikum in Barcelona, standen für Fernando Alonso keine tagelangen Partys und Feiern auf dem Programm. Stattdessen drehte er schon am Dienstag und Mittwoch wieder artig seine Testrunden in Le Castellet.

Im Gegensatz zu vielen seiner Kollegen gefällt Fernando der Straßenkurs im Fürstentum nicht besonders. "Ehrlich gesagt mag ich die Strecke nicht so sehr. Sie ist toll für die Leute, aber für die Fahrer ist es schwierig das Limit zu finden. Hier kann das glaube ich keiner", klagte er. "Ich führe die WM an und habe ein konkurrenzfähiges Auto, dennoch darf ich nicht zu viel riskieren. Das macht dann natürlich nicht so viel Spaß."

Seine Arbeit und seine Erfolgschancen schränkt das aber nicht ein. "Das hat keinen Einfluss", verriet er gegenüber motorsport-magazin.com. "Ich habe im letzten Jahr auf einigen Strecken gewonnen, die ich nicht so mochte."

In Monaco stand er hingegen noch nie auf dem Podium. "Das ist richtig. Aber diesmal möchte ich mir einen Pokal aus Monaco in die Vitrine stellen", kündigte er an. Entscheidend werden dafür das Qualifying und die Strategie. "Es geht aber nicht nur ums Qualifying", betonte Alonso. "Man kann das Rennen auch mit einer besseren Strategie gewinnen. Wichtig ist es aus den ersten zwei Reihen zu starten."

Dafür sollte man im Qualifying möglichst eine saubere Runde hinlegen. "Es gibt immer viel Verkehr und viele Autos werden versuchen eine freie Runde zu bekommen. Es wird interessant anzusehen sein - aber als Fahrer wird es sehr stressig."