Aguri Suzuki möchte gerne auch weiter an seinem Landsmann als Fahrer festhalten, allerdings müsse der 31-jährige erst noch mehr Erfahrung sammeln, bevor er wieder an einem Rennen teilnehmen könne, sagte Suzuki zu unseren Kollegen von F1 Racing. Dass es zu dieser Rückkehr Ides kommen wird, ist jedoch mehr als unwahrscheinlich. Nach diversen Crashs mit Konkurrenten hatte die FIA dem Japaner die Superlizenz entzogen und Franck Montagny wurde als Ersatz verpflichtet.

Mangelnde Erfahrung in der Königsklasse und die Sprachbarriere seinen für Ide einfach zu viel gewesen, gab Aguri Suzuki jetzt zu. "Es war extrem schwierig für ihn," erklärte der Super Aguri Teamchef. "Er kannte die Strecken nicht, war vor Bahrain erst 200 Kilometer in einem Formel 1-Auto gefahren - das war wirklich schwer." Ide habe noch nicht einmal gewusst, wie man ein Formel 1-Auto bewegt, gab der 66-fache Grand Prix-Pilot zu. "Er wusste nicht, wie man die Reifen aufwärmt. Er muss noch üben und lernen, aber wir arbeiten daran."

Die größte Herausforderung sei für den Japaner aber wohl die Sprachbarriere gewesen und die Unfähigkeit Ides, sich mit den Ingenieuren und Mechanikern zu verständigen, so Suzuki weiter. "Ich hoffe, dass er von Takuma (Sato) und auch von seinem Renningenieur lernen wird, denn er spricht kein Wort Englisch. Beim Boxenfunk musste ich übersetzen. Das war sowohl für ihn als auch für seinen Renningenieur sehr unangenehm. Bei den Trainingssessions am Freitag fragte ich 'Yuji, was brauchst du?'", so der 45-jährige. "Wegen seiner Unerfahrenheit in der Formel 1 fand aber sogar ich seine Antworten auf Japanisch schwer zu verstehen."