Am Samstag sah die silberne Welt finster aus: Selbst Honda und Toyota hatten die Ex-Weltmeistertruppe in der Startaufstellung mit beiden Autos überholt. Kimi Räikkönen klagte über die schlechte "Qualifying-Pace", die im Rennen aber besser sein sollte.

Und tatsächlich: Dank eines Superstarts konnte Räikkönen in die Rolle des besten Renault und Ferrari-Verfolgers schlüpfen. Dennoch musste er eingestehen: "Es war mir einfach nicht möglich den Renault und Ferrari zu folgen." Mehr als Rang 5 war demnach nicht drin. Immerhin war McLaren damit wieder die Nummer 3. Für Norbert Haug reichte das aber nicht: "Die Nummer 3 hinter Renault und Ferrari sowie dieser große Abstand sind ein enttäuschendes Ergebnis, das wir unbedingt ändern müssen."

Für Juan Pablo Montoya lief das Rennen noch schlimmer: Der Kolumbianer war auf einer Einstopp-Strategie unterwegs und erhoffte sich zumindest ein paar Punkte, als er sich aus noch ungeklärter Ursache drehte und auf dem Kerb hängen blieb.

"Das war ein schwieriges Wochenende für uns", fasste Ron Dennis zusammen. "Unsere Pace war nicht schnell genug und mehr war nicht drin", fügte Haug hinzu. "Das Ergebnis ist nicht gut genug! Wir waren erneut nur die Nummer 3 und der Abstand vor uns war zu groß. Das ist nicht das Maximum unserer generellen Performance. Wir müssen uns in allen Bereichen verbessern und daran arbeiten. Ich habe gelernt, dass die Selbstkritik der beste Weg zur Besserung ist."