Dieser Sonntag wird Fernando Alonso auf ewig im Gedächtnis haften bleiben. Sein perfekter Renntag begann bereits mit einer Ehrenrunde: Er durfte den spanischen König um die Strecke chauffieren. Danach chauffierte er seinen "perfekten" R26 zu seinem dritten Saisonsieg - dem ersten vor heimischer Kulisse in Barcelona.
"Ich konnte das gesamte Rennen puschen", freute sich Alonso über sein Arbeitsgerät. "Ich hatte keinen guten Start und Fisico reagierte besser als ich, aber ansonsten lief einfach alles perfekt." Michael Schumacher kam ihm nie wirklich gefährlich nahe. "Ich hatte Ferrari im Rennen stärker erwartet", gab er sich sogar verwundert. "Wir haben das Maximum aus unserem Paket herausgeholt."
Für Flavio Briatore war es einfach ein "unglaubliches Teamergebnis" - denn neben Alonso und Schumacher stand auch Giancarlo Fisichella auf dem Podium. "Wir haben die richtigen Strategie-Entscheidungen getroffen und Ferrari fair und deutlich geschlagen", jubilierte Briatore. "Abgesehen von Ferrari und Renault schienen die anderen Teams unsere Pace nicht mitgehen zu können."
Einen Teil zum Erfolg beigetragen haben die starken Michelin-Reifen, die der Teamchef noch einmal besonders hervorhob. "Ich war vor dem Rennen etwas pessimistisch, aber der Grand Prix hat gezeigt wie hart sie angreifen um die WM zu gewinnen."
Wie Briatore war auch Chefstratege Pat Symonds vor dem Rennen "nicht allzu optimistisch", da Ferrari auf seinen Long Runs "extrem konkurrenzfähig" ausgesehen hatte. "Aber unser Sieg war ein Triumph der Geschwindigkeit und nicht der Strategie."



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