Zwei Rennwochenenden lang lief es bei Nick Heidfeld nicht wirklich rund. Nach einem Chassistausch mischte der Mönchengladbacher in Barcelona wieder besser mit. "Ich bin froh, dass ich es in die Top Ten geschafft habe", erklärte er nach dem Qualifying.
Aber: "Die Rundenzeiten liegen dicht beisammen. Ich denke, es wäre sehr schwierig geworden, weiter nach vorn zu fahren. Ich habe zwar Zeit verloren, weil Ralf vor mir war, aber ehrlich gesagt glaube ich nicht, dass ich bei freier Fahrt eine bessere Startposition erreicht hätte."
Mario Theissen stimmt in diesem Punkt nicht ganz mit seinem Fahrer überein. "Im dritten Durchgang ist Nick auf seiner schnellen Runde im Verkehr stecken geblieben, was ihn ordentlich Zeit gekostet hat", so der BMW-Motorsportdirektor. "Was die Platzierung im Vergleich zur Konkurrenz wert ist, werden wir morgen bei den ersten Tankstopps sehen."
Nick glaubt jedenfalls, dass einige Fahrer mit "weniger Sprit" vor ihm stehen könnten. "Die Abstimmung hat für die eine schnelle Runde gut gepasst, und ich hoffe, sie passt auch morgen über die Renndistanz. Die Balance des Autos hingegen war bei allen drei Runden unterschiedlich."



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