Nicht nur Michael Schumacher durfte zu Füßen der Nürburg Champagner verspritzen, auch Felipe Massa stand erstmals auf dem Podium. Und das schmeckte dem Brasilianer sehr gut: "Ich bin versucht meinen Rennanzug anzubehalten - der Champagner riecht so gut!"

Jean Todt beschrieb derweil, wie es zu diesem "großartigen" Ergebnis kommen konnte: "Diese 16 Punkte sind kein Wunder. Sie kommen aus einer Kombination vieler Elemente: Zwei Fahrer vom Kaliber eines Michael oder Felipe, dem Team, dem Chassis, dem Motor, den starken Bridgestone-Reifen und der Unterstützung von Shell."

Ross Brawn sah noch einen weiteren Faktor auf dem Weg zum zweiten Saisonsieg. "Wir wussten, dass wir die Pace haben, wenn wir die richtigen Entscheidungen treffen würden." Das ist dem Chefstrategen gelungen.

"Die Leistung von Ferrari war absolut perfekt", lobte Alexander Wurz. "Die Leute an der Boxenmauer waren perfekt, und Schumacher hat es perfekt umgesetzt. Hut ab, das war eine Strategieleistung sondergleichen, wie man sie nur selten in der Formel 1 sieht."

Hans-Joachim Stuck schob gleich noch ein "Kompliment" an die Roten nach: "Sie haben das taktisch wirklich gut gespielt. Ferrari hat bewiesen. Sie sind nicht nur taktisch gut, sondern auch das Auto ist gut." Noch wichtiger ist für Brawn jedoch: "Wir sind zurück im WM-Rennen und das motiviert uns sehr."