Ein doppelter Motorwechsel an beiden Williams-Boliden machte die Aufgabe für Mark Webber und Nico Rosberg nicht gerade einfach. Die Startplätze 19 und 22 versprachen alles andere als ein erfolgreiches Rennen.

Doch schon nach einer Runde fand sich Webber auf Platz 12 wieder. "Es wäre also locker möglich gewesen Punkte zu holen", trauerte er einer verpassten Gelegenheit nach. Denn zur Rennmitte verließ ihn der Hydraulikdruck. "Wenn wir diese Probleme beheben, können wir vorne mitfahren." Dessen ist sich Technikchef Sam Michael sicher: "Mark war auf der gleichen Strategie wie Nico. Er hätte also in die Top4 oder Top5 fahren können."

Wie das geht, konnte Nico Rosberg beweisen. "Er fuhr ein solides Rennen und erzielte dann gute Zeiten, wenn er es musste", lobte Sam Michael. "Er hätte sogar noch besser abschneiden können, wenn er nicht in Verkehr gekommen wäre."

"Ich bin mit diesem Ergebnis zufrieden, aber zukünftig wäre es besser weiter vorne zu starten!", scherzte Rosberg, der von Starplatz 22 auf Platz 7 vorfuhr. "Unsere Strategie war perfekt. Ich konnte angreifen und kämpfte gegen Renault und McLaren. Am Ende dachte ich sogar darüber nach Fisichella zu überholen, aber ich wollte meine Position nicht riskieren."