Zu Saisonbeginn fehlte dem TF106 der Speed. Am Nürburgring war dieser zwar nicht siegfähig, aber immerhin gut genug für die Punkteränge. Aber die Zuverlässigkeit und Fahrbarkeit des Autos ließ beide Piloten im Stich.

Jarno Trulli kämpfte schon am Freitag mit großen Handling-Problemen, weshalb sein Auto übernacht sogar komplett umgebaut werden musste. Für Ralf Schumacher kam es im Rennen sogar noch schlimmer: Ein Motorschaden stoppte den Kerpener bei seinem Heimrennen. "Beide Fahrer haben bewiesen, dass sie hart attackieren können. Jetzt müssen wir ihnen ein zuverlässiges Auto geben", gab Teamchef Tsutomu Tomita die Zielrichtung vor.

"Natürlich sind wir enttäuscht", erklärte Ralf. "Aber wir waren im Rennen stärker als erwartet. Das gesamte Wochenende war ein Schritt vorwärts." In Barcelona soll ein weiterer Fortschritt folgen. Das Auto habe sich jedenfalls "stark" und "konkurrenzfähig" angefühlt.