Am 24. März trafen sich die FIA, Ferrari, Renault und Cosworth noch alleine, um über das zukünftige Motorenreglement zu diskutieren. Bei ihrem nächsten Meeting werden die Teams jedoch Gesellschaft erhalten: Die fünf GPMA-Teams BMW, Honda, McLaren, Toyota und Renault übermittelten der FIA wie gefordert ihre Einschreibung für die Saison 2008.
Somit scheint das Schreckgespenst einer Konkurrenzrennserie der Automobilhersteller beinahe vom Tisch zu sein. Denn obwohl noch keine offizielle Einigung mit Bernie Ecclestone und den Rechteinhabern erzielt worden ist, ist davon auszugehen, dass dieser Deal in Folge des Dorna-Verkaufs durch den neuen SLEC-Eigentümer Alpha Prema respektive dessen Muttergesellschaft CVC über die Bühne gehen wird.
Nichtsdestotrotz könnten die Hersteller noch immer eine eigene Serie auf die Beine stellen. Ihre fristgerechte Anmeldung für die Saison 2008 sichert ihnen vorerst nur die Teilnahme.
Vorerst würden sich die GPMA-Teams und Hersteller jedoch auf die Diskussionen mit der FIA und den Concorde-Unterzeichnern freuen. Denn nur jene Teams, die sich für die WM eingeschrieben haben, dürfen bis Mitte des Jahres am Regelwerk für die Jahre ab 2008 basteln.
Die FIA verweigerte unterdessen eine Bestätigung der Einschreibung und verwies darauf, dass die endgültige Starterliste am 28. April veröffentlicht werde. "Es wäre nicht angebracht, wenn die FIA auf Pressespekulationen reagieren würde, dass alle GPMA-Mitglieder bereits ihre Teilnahme für 2008 abgegeben hätten", sagte er FIA-Sprecher gegenüber Autosport. Bei der GPMA dürfte man es wohl nicht gerne hören, dass ihre Pressemitteilungen als "Pressespekulationen" bezeichnet werden.
Angeblich sollen jedoch noch mehr Teams für die Formel 1 Saison 2008 angemeldet haben. Es sollen sogar mehr als die maximale Anzahl von 12 Rennställen einen Antrag gestellt haben.



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