Ein bisschen sieht er es auch als seine Aufgabe an, dafür zu sorgen, dass sein Sohn Nico trotz des Erfolges in Bahrain mit beiden Füßen auf dem Boden bleibt. Aber damit dürfte Keke Rosberg im Moment noch keine Schwierigkeiten haben.

Eher unangenehm ist es dem Weltmeister von 1982, dass durch Nicos Erfolge jetzt auch er wieder im Rampenlicht steht, dass sich die Medien auch um ihn reißen. Trotzdem beantwortete er extra für motorsport-magazin.com ein paar Fragen.

Lastet auf Nico hier in Sepang mehr Druck als vor Bahrain?

Keke Rosberg: Ich glaube schon, denn hier kommen noch verschiedene besondere Faktoren dazu, die extremen Temperaturen, der Faktor, dass er die Strecke überhaupt nicht kennt. Das ist gerade heute ein Problem, wo man ja im freien Training nur so wenig wie möglich fahren darf, um die Motoren zu schonen und Reifen zu sparen.

Merken Sie ihm etwas an, ist er anders?

Keke Rosberg: Das eigentlich nicht. Aber ich bin natürlich auch nicht ununterbrochen mit ihm zusammen, bekomme nicht immer mit, wie er in jeder Situation reagiert. Aber ich würde nicht sagen, dass sich etwas verändert hat. Sicher, die Bedingungen sind schwieriger, andererseits hat ihm das Rennen in Bahrain sicher zusätzliches Selbstbewusstsein gegeben.

Halten Sie eine Wiederholung so eines Resultats für möglich?

Keke Rosberg: Sicher, das ist eigentlich das mindeste. Eigentlich muss sogar noch eine Steigerung her. Es muss es immer weiter nach oben gehen, Stillstand ist Rückschritt. In der Formel 1 bist du immer nur so gut wie dein letztes Rennen!