Nach dem Freien Training am Freitag hatte sich Nick Heidfeld das Erreichen der dritten Qualifying-Session und damit einen Startplatz unter den Top-10 gewünscht. Und genau so sollte es am Samstag auch kommen.
"Zunächst einmal finde ich es toll, dass ich es ins Top-Ten-Qualifying geschafft habe", freute sich Wahrsager Nick. Allerdings sei es "ziemlich schwierig" gewesen das richtige Setup zu finden, "um auf einer einzelnen Runde das Optimum aus den Reifen herauszuholen".
In der ersten Viertelstunde habe das "einigermaßen" funktioniert, in der zweiten "besser" und im Top-Ten-Qualifying "eigentlich perfekt".
"Die ersten beiden Sektoren von meiner letzten Runde waren gut, aber dann habe ich in Kurve 13 zu viel gewollt. Ich habe spät gebremst und bin von der Ideallinie abgekommen", schildert er. "Das hat viel Zeit gekostet. Andernfalls hätte ich Fünfter werden können, von daher bin ich natürlich etwas enttäuscht."
Jacques Villeneuve verspekulierte sich hingegen mit der Taktik: "Gemäß unserer ursprünglichen Strategie wollten wir in der zweiten Viertelstunde nur einen Angriff starten, und zwar ganz zum Schluss, wenn die Strecke am besten ist", berichtete er. "Aber dann haben wir uns entschieden, einmal zu Beginn und einmal am Ende zu fahren. Leider habe ich die Box für den zweiten Run etwas zu spät verlassen und konnte nur noch eine einzige Runde fahren. Die zweite schnelle Runde war heute aber immer die bessere."
Nichtsdestotrotz ist BMW-Motorsportdirektor Mario Theissen mit der Ausgangslage seiner Fahrer zufrieden. "Jetzt kommt es darauf an, aus diesen Startplätzen im Rennen das Beste zu machen."



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