Christijan Albers rechnete eigentlich damit, dass sich sein Team am Samstag steigern könnte. Angeblich hatte man im Freitagstraining noch nicht alle Karten aufgedeckt. Die Ränge 18 und 19 sprachen dann aber eine andere Sprache.

Allerdings erwischten beide Piloten kein optimales Qualifying. "Die wechselhaften Bedingungen haben uns etwas überrascht, weswegen meine erste Runde nicht so gut war, wie sie es hätte sein können", entschuldigte sich Tiago Monteiro. "Auf dieser Runde brach mein Frontflügel und dieses Problem verhinderte, dass ich eine weitere Zeit fahren konnte. Ich bin natürlich enttäuscht, aber so etwas kann vorkommen." Jetzt möchte er sich auf ein "gutes Rennen" konzentrieren.

Einen Platz vor Monteiro landete sein niederländischer Teamkollege Christijan Albers. "Wir hatten Probleme mit dem Wind, die es schwierig machten gute Zeiten zu fahren", lautete seine Entschuldigung für das frühe Ausscheiden im ersten Knock Out Qualifying. "Der erste Run war nicht so schlecht, aber der zweite war voller Verkehr. Dadurch wurde das Auto nervös. Aus diesem Grund konnte ich meine Zeit nicht verbessern."

Allerdings geht er davon aus, dass man "locker" in die 1:43er Zeiten hätte fahren können. "Das ist wirklich schade. Aber ich rechne damit, dass wir im Rennen stärker sein werden. Ich setzt großes Vertrauen in das Auto in das Team."

Sportdirektor Adrian Burgess zeigte sich mit dem ersten Qualifying-Abschneiden der Saison "nicht wirklich" zufrieden. Jedoch sieht er noch "viel Potenzial" im M16. "Vielleicht ergeben sich morgen einige Möglichkeiten. Wir werden alles versuchen."