Viele sahen in der V10-gepowerten Scuderia Toro Rosso an diesem Wochenende eine große Gefahr für die Top-Teams. Nachdem das Freie Training diese Ansicht untermauerte, bestätigte sich im Qualifying die Ansicht des Teams, welches ein schwieriges Qualifying vorausgesagt hatte.

"Das was ein kompliziertes und schwieriges Qualifying, da die Streckenbedingungen komplett anders waren als gestern", sagte Tonio Liuzzi. "Deshalb mussten wir viele Veränderungen am Setup vornehmen und das Auto fühlte sich ganz anders an."

Auch sein Teamkollege Scott Speed spürte den erhöhten Druck des Knock Out Qualifyings. "Der erste Teil verlief gut, obwohl ich etwas von Jacques aufgehalten wurde. Danach waren die Reifen nicht so gut und ich wurde zum Wiegen abgefangen. Deswegen schaffte ich keine zweite Runde", analysierte der Amerikaner. "Vielleicht hätte ich schneller sein können, aber jetzt können wir mit dem Sprit spielen und sind von daher in einer guten Position für das Rennen."

Tonio Liuzzi sieht das ähnlich: "Das Qualifying selbst war mit der roten Flagge etwas chaotisch, aber obwohl ich etwas enttäuscht bin nicht bis in den letzten Teil vorgestoßen zu sein, haben wir eine ziemlich konservative Strategie geplant, was als einziges zählt."

"Wir sind mit unserer Leistung zufrieden", pflichtet ihm Technikchef Gabriele Tredozi zu. "Die Autos liegen gut und die Fahrer machten keine Fehler. Wir sind in einer guten Position und können eine breite Anzahl an Strategien wählen."